Geschichte

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Wein im Laufe der Jahrhunderte

5. Jhd. v. Chr.: aus dieser Zeit wurden neben Bronzereifen ein Gefäss mit Rebkernen gefunden, aus derselben Zeit gibt es Bruchstücke von Bronzegefässen mit Szenen von Trinkgelagen aus Moritzing bei Bozen und anderen Ortschaften.

1. Jhd. v. Chr.: wahrscheinlich die Illyrer brachten die Rebe ins obere Etschtal, wodurch Südtirol zum ältesten Weinbaugebiet im deutschen Sprachraum wurde.

15 v. Chr.: Rätien wurde ins Römische Reich eingegliedert (wozu damals auch Südtirol gehörte). Aus dem Werk des römischen Historikers Plinius geht hervor, dass die Räter die Weine in Holzgebinden, die mit Holzreifen zusammengehalten wurden, aufbewahrt und geliefert haben.

Mittelalter: der Weinbau gelangte durch die Mönche zum Aufschwung, als zahlreiche deutsche Bistümer und Stifte Weingüter in Südtirol erwarben und ihren Bedarf an Wein von hier bezogen.

19. Jhd. n. Chr.: als aus Amerika der Mehltau und die sog. Blattfallkrankheit eingeschleppt wurden, erlebte der Weinbau einen schweren Rückschlag. Um die Jahrhundertwende eroberte dann die Reblaus die Bestände und richtete unermessliche Schäden an, die Anbaufläche sank von 10.000 auf 9.000 Hektar.

20. Jhd. n. Chr.: ausser den Krankheiten war vor allem die Konkurrenz des Obstbaues und die Urbanisierung nach dem 2. Weltkrieg ein Grund für den Rückgang des Weinanbaues.

Heute: südtirolweit beträgt die Anbaufläche heute 5.000 Hektar, davon hat Eppan 1.050 Hektar an Rebfläche - heute ist man sehr darum bemüht, die Nutzflächen zu erhalten und versucht, jegliche Zweckentfremdung zu verhindern.


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