Wein- und Rebsorten

Für Rot- und Weißweine
In Südtirol werden über 20 verschiedene Rebsorten angebaut: Etwa 55% der Anbaufläche nimmt die Vernatsch-Rebe ein, sie ist Südtirols wichtigste Rebsorte.
Es folgen unter den "Roten" der Lagrein, Blauburgunder, Merlot, Cabernet und Rosenmuskateller mit zusammen 13%. Bei den "Weißen" führen der Weißburgunder und Chardonnay mit insgesamt 20%, die restlichen 12% werden von den Sorten Gewürztraminer, Ruländer, Riesling, Sylvaner, Welschriesling, Sauvignon und Goldmuskateller gestellt.
Die jährliche Weinproduktion in Südtirol beträgt ca. 450.000 Hektoliter; 68% davon sind Rotweine und 32% Weißweine.
Fast die gesamte Rebfläche des Landes kann heute gesetzliche Schutzbestimmungen in Anspruch nehmen und im Wappen die Bezeichnung D.O.C. ("Denominazione di Origine Controllata" zu deutsch "Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete") tragen. Lange Zeit haben Südtirols Weinbauern und Interessenvertretungen um die offizielle Anerkennung des Ursprungsschutzes gekämpft.
Damit sind Anbau, Erzeugung und Vermarktung von Weinen aus bestimmten und genau abgegrenzten Gebieten strengen Regeln unterworfen, deren Einhaltung überwacht wird. So gibt es u.a. genaue Vorschriften über Höchstertrag und Mindestgradation. Für den Produzenten stellt dies einen wirksamen Schutz vor dem Missbrauch der Ursprungsbezeichnung, für den Konsumenten eine sichere Garantie für die Herkunft des Weines dar.






