Der Gleifhügel

 Gleif

Auf dem Kalvarienberg...

Hier, im malerischen Eppan/Berg erhebt sich die wunderschöne Gleifkapelle - direkt über dem Zentrum von St. Michael - in den Himmel.

"Die Gletscherschliffe und Gletschertöpfe am Gleifhügel gelten als Naturdenkmäler."

In vielen Wanderungen ist auch dieser schöne Ort eingeplant.
Der Wald, der Sie auf dem Weg vom Dorf hierher begleitet,
nennt sich übrigens submediterraner Mannaeschen-Hopfenbuchen-Buschwald.

"Wenige Schritte hinter der Gleifkapelle erblickt man einen der schönsten Gletscherschliffe der Bozner Umgebung. Er läßt die abschürfende Wirkung des ehemaligen Etschgletschers deutlich erkennen. Der freiliegende Schliffbuckel aus Quarzporphyr umfaßt eine Oberfläche von ca. 11.000 Quadratmeter. Die vielen Rillen und Furchen verlaufen annähernd parallel und in Nord-Süd-Richtung. Sie dokumentieren das Gleiten des eiszeitlichen Etschgletschers über seine Unterlage. Der Schliffbuckel ist seitlich von Moränenmaterial umgeben (Weinberge).
Wenn man vom südwestlichen Ende des Gletscherschliffes am Gleifhügel auf einem Steig in den Buschwald eintritt, gelangt man nach wenigen Minuten zu einer kleinen Gruppe von Gletschertöpfen. Es sind dies schalenförmige Vertiefungen im Quarzporphyr, von denen die größte eine sesselförmige Struktur hat. Die Gletschertöpfe auf der Gleif werden im Volksmund als "Teufelssessel" bezeichnet (Sage). Die Entstehung dieser Strudellöcher ist auf die Tätigkeit des ehemaligen Etschgletschers zurückzuführen. Als gewaltige Eismassen das Überetsch bedeckten, stürzte das Schmelzwasser irdenwo durch Spalten in die Tiefe. Wo nun diese Sturzbäche auf dem felsigen Untergrund aufschlugen, bildeten sich kesselartige Vertiefungen, wie man sie auf der Gleif heute noch beobachten kann."


Wir empfehlen die Gleifkirche und Umgebung auf jeden Fall!

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