Tote lassen mit sich nicht spaßen

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Unweit des Dorfes St. Pauls, zwischen dem Kloster Mariengarten...

Unweit des Dorfes St. Pauls, zwischen dem Kloster Mariengarten und den Friedhof, ist eine alte Mauer, welche einen Weinberg einschließt. In dieser Mauer befindet sich ein großer Porphyrstein, dessen der Straße zugekehrte Außenseite gar wunderliche Zeichnungen trägt. Die Leute sagen, es seien Abdrücke von Gedärmen und knüpfen folgende Sage daran: Ein Saltner (Feldhüter zur Zeit der Traubenreife) beging einst eine frevelhafte Tat, indem er aus purer Bosheit einmal zur Nachtzeit in den nahen Friedhof hineinschoss. Sofort kam einer der Toten aus dem Grabe, eilte auf den Frevler zu und drückte ihn mit solcher Gewalt an die Mauer, dass die Abdrücke seiner Gedärme noch heute an dem Stein leicht erkenntlich sind.

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