XONG-Festival zu Gast im Lanserhaus

Einladung zu Workshops und Konzerten
Im Obervinschgau ist das XONG-Festival schon seit Jahren ein fester Begriff für ansprechende Konzerte und gemeinsames Musizieren – eine zwanglose Begegnung namhafter Künstler mit Musikbegeisterten jeglicher Altersstufen. Erstmals geht XONG heuer über das Dreiländereck hinaus und ist am Sonntag, 20. Juli 2008 mit einer Satellitenveranstaltung zu Gast im Lanserhaus in St. Michael/Eppan.
Die Gemeinde Eppan lädt alle Interessierten zu den Konzerten herzlich ein, und ganz besonders zu den Workshops am Nachmittag. Die gesamte Versanstaltungsreihe ist kostenlos zugänglich.
Information und Anmeldung zu den Workshops:
Verwaltung Lanserhaus
Johann-Georg-Plazer-Straße 24
39057 St. Michael/Eppan
+39 0471 665856
kultur@eppan.eu
Das Projekt wird freundlicherweise von unserer heimischen Wirtschaft unterstützt, weshalb ein herzlicher Dank der Fa. Unicom GmbH aus Bozen/Eppan, Raiffeisenkasse Überetsch, Zimmerei Raffeiner KG aus Eppan, Fa. Ebner Solartechnik aus Eppan, Fa. Frener & Reifer aus Brixen und dem Tourismusverein Eppan Raiffeisen gilt.
Programm XONG-Satellit im Lanserhaus, 20.07.2008
Kinder-Musik-Werkstatt
mit Katharina Pietsch (Wien)
16 bis 18 Uhr
„Die Veranstaltung richtet sich an Kinder von 4 bis 6 Jahren“, erklärt Frau Pietsch. „Die Kinder haben an diesem Nachmittag die Möglichkeit über Sprache, Bewegung, Tanz und Singen, Freude an Musik zu erleben. Wir werden mit Neugierde und Phantasie musizieren, improvisieren und komponieren. Dazu verwenden wir auch Instrumente (Trommel, Rassel, Klanghölzer, usw...). Unsere Sinne sind gefragt, denn wir werden Musik nicht nur hören, sondern durch Bewegung und Tanz im ganzen Körper spüren. Mit Farbe und Papier machen wir Musik sichtbar. Beim gemeinsamen Musizieren können die Kinder sich selbst wahrnehmen und eine Rolle in der Gruppe ausprobieren. Der Kurs will in die verschiedenen Möglichkeiten Musik zu Erleben einen kurzen Einblick geben. Es ist keine musikalische Vorerfahrung der Kinder notwendig.“
Katharina Pietsch hat 2004 die Ausbildung zur Kindergärtnerin und Horterzieherin abgeschlossen. Anschließend arbeitete sie zwei Jahr in einem Kindergarten der Stadt Wien. Ab September 2006 studierte sie „Elementare Musikpädagogik“ am Konservatorium Wien und hat an verschiedenen Musikfestivals mitgewirkt.
Musikanten-Werkstatt mit den Tanzgeigern aus Österreich
mit Rudi Pietsch und den Tanzgeigern
16 bis 18 Uhr
Seit beinahe dreißig Jahren bewegen die Tanzgeiger Füße und Herzen ihres Publikums, auf bodenständigen Tanzböden ebenso wie auf internationalen Konzertpodien, sie verbinden Menschen über Generationen und Menschen hinweg. Sie kommen aus Ostösterreich und bekennen sich kompromisslos zu den musikalischen Wurzeln ihrer Heimat. Hier würzt man mit Salz und Paprika, von edelsüß bis feurig scharf – das hört man ihrer Musik an.
In dieser Werkstatt geben die Tanzgeiger ihre Musik, die sie in den vielen Jahren ihres Musizierens in Österreich und den Nachbarländern zusammengetragen haben, an jene weiter, die Lust auf schwungvolle Walzer, rasante Polkas, „stade“ Ländler und feurige Csardas haben. Wie in den vergangenen Jahren werden die Musikstücke und Tanzweisen spontan und ohne Noten vermittelt.
Die Kleingruppen werden nach den Wünschen der Teilnehmerinnen und Teilnehmern flexibel zusammengestellt und variiert, sodass in verschiedensten Besetzungen gespielt werden kann.
Die Werkstatt richtet sich an Musikschullehrer, die in ihrem Unterricht der Volksmusik einen größeren Stellenwert geben wollen, ebenso wie an Musikantinnen, Musikanten und MusikschülerInnen, die Altbewährtes festigen und Neues kennenlernen wollen.
Herzlich eingeladen sind Streicher, Bläser und Harmonikaspieler jeglichen Alters und Könnens.
Konzert „Pro-Sit“
mit den Tanzgeigern
20 Uhr
und im Anschluss ab 22 Uhr
„Weinseligkeit“ - Musikalischer Ausklang im Keller des Lanserhauses
mit Stefano Valla und Daniele Scurati
In der Tradition Giacomo und Ernesto Salas, zwei der berühmtesten Pfeifenbläser des 20. Jahrhunderts, sind Stefano Valla und Daniele Scurati die direkten Nachfolger und Weiterführenden des Repertoirs dieser Künstler. Sie spielen altüberlieferte Musikstücke auf Volkfesten, Festivals und Workshops und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Verbreitung dieser Musik. Das Duo spielt sowohl auf Festen in den Dörfern des Appenins als auch auf internationalen Festivals zum Tanz auf.






