Eppan Lage

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Die Lage Eppan an der Südtiroler Weinstrasse

Eppan liegt auf der Mittelgebirgsfläche des Überetsch, die sich 200 Meter aus dem weiten Talboden der Etsch heraushebt und in ihrer ganzen Breite an den mächtig aufstrebenden Kamm der Mendel anlehnt. Die Großgemeinde Eppan nimmt die ganze Nordfläche des Talpodestes von Überetsch ein . Markant ist seine nördliche Stirnseite gegen das knapp 9 km entfernte Bozen jenseits des weiten Talkessels und etschaufwärts gegen das rund 25 km entfernte Meran gewandt.

Eppan, 411 Meter, ist nicht ein einzelner Ort, es ist der 60 Quadratkilometer ausgedehnte Teil der Überetscher Mittelgebirgsstufe, es umfasst mit seinem Gebiet folgende Ortschaften und Weiler: St. Michael/Eppan (Hauptort) mit Maderneid, Kreuzweg, Untere Gand und Obere Gand, Pigenò und Berg, Girlan mit Schreckbichl, St. Pauls mit Aich, Buchwald, Perdonig und Gaid, Frangart und Montiggl, Missian und Unterrain. Der Hauptort St. Michael ist Sitz der Gemeinde und führt heute gemeinsam den Namen Eppan. Die Einwohnerzahl ist auf 13.600 Personen angewachsen.

Unvergleichlich schön und eigenartig ist die landschaftliche Lage von Eppan. Am Eppaner Berg und an den weiten lang gestreckten Hängen, die gegen die mächtige Felsmauer der Mendel ansteigen, liegt es anmutig hingelagert mit seinen vielen Fraktionen im weiten Rebgelände und an den Obsthainen, mit 182 kunsthistorischen Baulichkeiten wie Burgen, Schlösser und Edelansitze sowie 18 Kirchen und rund 60 Haus-, Burg- und Feldkapellen, und es wirkt lieblich aufgelockert wie eine weite königliche Parklandschaft. Das Überetsch ist das burgenreichste Gebiet Europas und legt damit ein beredetes Zeugnis über die ruhmreiche geschichtliche Vergangenheit dieses Landstriches ab. Die flächige Weitung gegen Osten über das geschlossenen Rebgelände von Girlan gegen den Kamm des Mitterberges und die dichten Wälder rund um die beiden Montiggler Seen umrahmen und erhöhten den unvergleichlichen Reiz der Eppaner Landschaft.

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