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Die Hochprozentigen

Wer in den Genuss eines kaum für möglich gehaltenen Aromaspektrums kommen möchte, dem darf der Besuch eines dieser drei Eppaner Brennmeister ans Herz gelegt werden. Sie haben es in der Edelbrand-Kunst zur Meisterschaft gebracht.
 
Man muss schon ein kleiner Alchemist sein, um derart intensive Aromastoffe in einem Flakon festzuhalten. Und in der Tat handelt es sich bei der Herstellung von Edelbränden um einen wohldosierten Mix aus Wissenschaft, Intuition und Kunst. Neben dem ausgeklügelten Prozess in der Kupferdestille muss der Brennmeister über Lagerungstechniken, Temperaturen und Zeiten Bescheid wissen. Das Allerwichtigste ist aber das Ausgangsprodukt – also „die Frucht“, sind sich die drei „Hochprozentigen“ einig. Denn fest steht: Je aromatischer das Obst oder die Trester, desto besser wird der Edelbrand. Deshalb selektieren Erwin Leimgruber, Alexander Ortler und Martin Mauracher ihre Ausgangsprodukte mit akribischer Genauigkeit und schwören auf die Früchte dieser Gegend.


RARITÄTEN, DAUERBRENNER, PRÄMIERTE

Im Fischerhof in Girlan | Eppan, dem Reich von Martin Mauracher, finden sich beispielsweise Fruchtbrände von „Alter Zwetschge“, drei Jahre im Eichenfass gereift, oder die Rarität „Mirabelle“. Ebenso in Girlan | Eppan beheimatet ist die Hofbrennerei St. Urban, wo Erwin Leimgruber Dutzende Grappas, Liköre und Edelbrände in schmucken Regalen stehen hat. Er schwört auf seine seltenen Beerenbrände und hat als eigenwillige Kreation einen Bierbrand zu bieten. Leimgrubers Erzeugnisse wurden mehrfach von gestrengen Jurymitgliedern prämiert, genauso wie jene von Alexander Ortler. Letzterer ist der Jüngste im Bunde und hat seinen Traum von einer eigenen Hofbrennerei erst 2011 verwirklicht. Doch schon jetzt werden seine Erzeugnisse wie der Erdbeerbrand, der Marillenbrand Barrique oder der Traubentresterbrand bei der weltweit wichtigsten Edelbrandverkostung „Destillata“ mit Goldmedaillen bedacht. Man muss aber sicherlich kein Jurymitglied sein, um die intensiven verflüssigten Geschmacksnoten aus Eppan wertschätzen zu können.
 
 
 
 
Veröffentlicht am 19.03.2015
 
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