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Lafóa: vom Pilotweinberg zum Spitzenwein

Mehr als nur ein Wein: hinter „Lafóa“ steckt ein genialer Gedanke, Pionierarbeit und viel Fleiß im Weinberg und Keller.
 
Lafóa ist Inbegriff für den Beginn der Südtiroler Qualitätsoffensive und die Pionierarbeit, die in der Kellerei in den 1980er Jahren geleistet wurde. Nun wurde die Linie mit zwei Weinen bereichert. Im Zuge einer Verkostung wurden die Lafóa-Weine am Mittwoch, 17. Mai, einem ausgewählten Publikum vorgestellt.

Als Luis Raifer von einer Kalifornien-Studienreise nach Südtirol zurückkehrte, hatte er Großes vor. Es waren die 1980er Jahre, die Qualität der Südtiroler Weine war mittelmäßig. Raifer, damals Geschäftsführer der Kellerei Schreckbichl, erkannte das Potential Südtirols, Qualitätsweine hervorzubringen. Er setzte auf seinem Weinberg „Lafóa“ Cabernet-Sauvignon-Trauben, später Sauvignon Blanc. Daneben setzte er neue Maßstäbe: weniger Ertrag für hochwertigere Trauben und hochwertigeren Wein. Genau auf diesem Pilotweinberg entstand der „Lafóa-Gedanke“: die Einführung neuer Qualitätsstandards, die die Mitglieder und Mitarbeiter der Kellerei heute noch konsequent einhalten.

Ende 2016 wurde die historische Weinlinie mit zwei Weinen erweitert: einem Chardonnay und einem Gewürztraminer. „Diese Weine haben im Laufe der Jahre die Qualitätsstufe „Lafóa“ ebenfalls erreicht“, sagt Schreckbichl-Kellermeister Martin Lemayr. „Das bedeutet ausgewählte, alte Reben, geringer Ertrag und ausgedehnte Reifung im Keller.“
 
 
 
Um die beiden Weine vorzustellen, wurde eine Gruppe von Weinfachleuten in die Kellerei Schreckbichl zur Verkostung geladen. „Der Chardonnay wächst teils auf kalkhaltigen Böden, teil auf Gletschermoränenböden“, erklärte Kellermeister Martin Lemayr. „Im Keller genießt er einen langen Holzfassausbau. Das Ergebnis ist ein eleganter Wein mit unverkennbar alpinem Charakter“. Der Gewürztraminer wächst in hohen Lagen im Überetsch, welche ihm eine typische Charakteristik verleihen. „Dieser Gewürztraminer ist sehr feingliedrig und facettenreich, der neben den typischen Würzaromen auch eine starke floreale Komponente mitbringt“, so Lemayr. Highlight des Abends war die Verkostung von insgesamt acht Jahrgängen des historischen Spitzenweines Cabernet Sauvignon Lafóa – vom aktuellen Jahrgang 2013 bis hin zum Jahrgang 1990. Der Cabernet Sauvignon Lafóa ist der meist prämierte Wein der Kellerei Schreckbichl: sechs Mal die begehrten „Drei Gläser“ des Gambero Rosso und ebenfalls sechs Mal die „5 Grappoli“ des Weinführers Bibenda sind nur einige der vielen Auszeichnungen. „Die ganze Serie weist eine enorme Kontinuität auf“, kommentierte Gianni Fabrizio, Weinkritiker des Gambero Rosso. „Die Weine sind saftig und charaktervoll, vom jüngsten bis zum ältesten Jahrgang. Für mich“, so der Weinkritiker weiter, „muss ein Wein zwei grundlegende Eigenschaften besitzen: eine starke Persönlichkeit und ein hohes Alterungspotenzial. Der Cabernet Sauvignon Lafóa hat beides.“

Unverkennbar und seit den 1990ern gleichgeblieben ist das Etikett der Lafóa-Weine. Gestaltet wurde es vom toskanischen Künstler Paolo Guardenti. Den Mittelpunkt bildet die Skulptur des Grödner Bildhauers und Malers Guido Muss, die sich beim Lafóa-Gutshof befindet.
 
 
Veröffentlicht am 18.05.2017
 
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Kellerei Schreckbichl Weinstraße, 8
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