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Mittelalterliches Spektakulum auf Burg Hocheppan vom 13. bis 15. Juni - Castelronda 2014

Anlässlich der Veranstaltung Castelronda kehrt die Burg Hocheppan drei Tage lang wieder ins Mittelalter zurück: vor dem Schloss wird ein Querschnitt durch den mittelalterlichen Alltag geboten.
 

Mittelalterliches Gelage auf Schloss Hocheppan 

Drei Tage lang kehrt Burg Hocheppan ins Mittelalter zurück: vor dem Schloss wird ein Querschnitt durch den mittelalterlichen Alltag geboten.  Die Gruppe „Ulrich von Starkenberg“, zusammen mit der „Compagnia della Ginestra“ aus Verona, stellt eine adelige Familie mit Dienstleuten dar. Die „Gesellschaft des Elefanten“ besteht insbesondere aus Rittern und Söldnern, während „Niedertor mit Gefolge“ einen Adeligen mit seinen Handwerkern verkörpert. Die Vertreter dieser Gruppen lehnen sich insbesondere an historischen Figuren an, die im Laufe der zweiten Hälfte des 14. und in den ersten Jahren des 15. Jahrhunderts in unserem Land lebten.

Vor der Burg Hocheppan werden einige Zelte aufgeschlagen, die Köche bereiten das Essen für ihre adeligen Herren zu, die Krieger lassen ihre Schwerte funkeln, die Handwerker führen ihre verschiedene Tätigkeiten vor.  

Während der drei Tage werden abwechselnd Momente gezeigt, die den verschiedenen Aspekten des Lebens im Spätmittelalter gewidmet sind:

- Die Schriftkunst - Die Temperamalerei (die Kinder können selbst malen) -  Wie man Schuhe und Lederwaren anfertigte - Welche Kleider, welche die Stoffe und die Farben wurden damals getragen.  -  Das Brettchenweben  -  Die verschiedenen Waffen und Rüstungen; Bogen und Armbrust  -  Kräuter und Gewürze (in der Küche und beim Apotheker) und die Instrumente des Wundarztes  -  Ein Geschicklichkeitsspiel mit Säcken  -  Wie man im Mittelalter spielte  -  Wacht/Zweitkämpfe/Scharmützel  - Die mittelalterliche Musik  -  Erzählungen aus  Hofromanen -

 

 
 
 

Castelronda 13.-15. Juni 2014 - In 3 Tagen 6 Burgen erleben!
HOCHEPPAN Burg mit Ausblick- SCHLOSS MOOS SCHULTHAUS Spätmittelalterliche Wohnkultur - RUNKELSTEIN Die Bilderburg -
MARETSCH Von Reben umgeben - MMM Firmian Auseinandersetzung Mensch - Berg -
TROSTBURG Südtiroler Burgenmuseum

Burgkappelle Hocheppan

Die Burgkappelle von Hocheppan mit Ihren wertvollen Fresken ist eines der wichtigsten romanischen Kunstdenkmäler in Südtirol. Die jahrhundertelang übermalten Fresken wurden erst 1926 gänzlich freigelegt. Neben religiösen Motiven kann die Jagdszene an der Außenwand als eine der seltenen profanen Darstellungen in Tirol aus jener Zeit angesehen werden. Die Wandmalereien stammen aus dem ersten Jahrzehnt des 13. Jahrhunderts und zeigen berühmte Darstellungen wie z.B. die törichten Jungfrauen, die Knödelesserin – erster Beleg für die Tiroler Knödel.

Während der Castelronda, wird die Burgkapelle Hocheppan kostenlos in Begleitung professioneller Führungen zu besichtigen sein. Die kunsthistorischen Führungen finden von 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr an allen 3 Tagen der Castelronda 2014 statt.


Einige Infos über die mittelalterlichen Gruppen:

„Ulrich von Starkenberg” -  Stellt die Mitglieder der Familie von Starkenberg und Ihren Freundeskreis dar. Ihre Vorfahren waren aus Tarrenz ins Land gekommen, im Verlauf des 14. Jahrhunderts wurden sie zum mächtigsten Adelsgeschlecht Tirols. Ihre Geschichte erscheint abenteuerlich und einem der klassischen Ritterromane würdig. Hans unterzeichnete  im Jahre 1363 die Übergabe Tirols an die Habsburger, sein Sohn Sigmund wurde in Turnier- und höflichen Tanzszenen abgebildet, die Enkel Ulrich und Wilhelm, Zeitgenossen von Oswald von Wolkenstein,  wurden in den Kämpfen um die Landesherrschaft mit dem Herzog Friedrich IV. „mit der leeren Tasche“ von Österreich involviert.  Die Gruppe nimmt an  Expogames in Zusammenarbeit mit  der „Compagnia della Ginestra“ aus Verona teil.
„Gesellschaft des Elefanten“ – Sie bezieht sich auf  den gleichnamigen Bund, der  von den Tiroler Adligen zum Schutz ihrer wohlerworbenen Standesrechte geschlossen wurde, um der Macht des Herzoges Friedrich „mit der leeren Tasche“ Einhalt zu gebieten.  Die Gruppe, von diesen historischen Gestalten  inspiriert, besteht insbesondere aus Rittern und Söldnern, beschäftigt sich aber auch mit der Darstellung verschiedener Aspekte des Lebens  des späten 14. und beginnenden 15. Jahrhunderts in diesem Land und seiner Sachkultur. 

„Niedertor mit Gefolge” - Sie  stellen den Tiroler Adligen Sigmund von Niedertor mit seinem Gefolge in den Jahren von 1391 bis 1417 dar, wie es den historischen Begebenheiten entsprochen haben könnte. Ein erklärtes Ziel des Vereines ist es, Gegenstände des Mittelalters so authentisch als möglich zu rekonstruieren. Als Quellen dienen vor allem archäologische Funde, Fresken und schriftliche Zeugnisse aus dem Alttiroler Raum. Die Mitglieder nehmen entsprechende Fresken genau unter die Lupe, durchstöbern Urkundensammlungen und interpretieren gemeinsam mit Fachleuten Funde.

 
 
Veröffentlicht am 13.06.2014
 
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