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Schloss Gandegg

Nicht für die Öffentlichkeit zugänglich!

Schloss Gangdegg in im Ortsteil Pigenò in St. Michael | Eppan ist eine wuchtige Erscheinung. Ursprünglich befand sich auf dem Gelände ein alter Bauernhof, der Maierhof. Im 15. Und 16 Jahrhundert wurde auf dem Grundstück Schloss Gandegg gebaut.
Das Schloss entspricht so gar nicht der eigentlichen Bauweise der damaligen Zeit. Die neuen Adelssitze, die anstatt der Wehrburgen in dieser Zeit entstanden, lösten die hoch gelegenen Burgen der Adelsgeschlechter ab. Diese neuen Adelssitze hatten nun keine Bergfriede und Ringmauern mehr. Die Erkertürme und Umfassungsmauern des Schloss Gandegg hatten ebenfalls keine Bedeutung mehr, sie sollten nur optisch wirken und dem Gebäude ein burgenhaftes Aussehen verleihen.

Der spätmittelalterliche Wohnturm im Inneren der Anlage wurde erstmals um 1434 urkundlich erwähnt und war im Besitz der Herren von Annenberg. Unter den Grafen von Khuen von Belasi, welche 1543 mit Schloss Gandegg belehnt wurden, erfolgte ein großzügiger Ausbau, welcher dem Schloss das heutige Aussehen verlieh. Diesem Adelsgeschlecht gehört auch heute noch das benachbarte Schloss Englar.
Das Hauptgebäude von Schloss Gandegg ist von einem großen, durch eine hohe Mauer geschützten Park umgeben, an der Südwestflanke wird die Anlage durch Wirtschaftsgebäude mit spätgotischen Bauelementen abgegrenzt.
Die Räumlichkeiten im Inneren sind prachtvoll, es gibt zahlreiche Säle mit kassettierten Decken, Flügeltüren mit reich verzierten Intarsien und Kachelöfen aus dem 16. Und 17. Jahrhundert.

Kapelle

Patozinium: 5. August

Die Maria-Schnee Kapelle, welche zum Schloss Gandegg gehört, bestand bereits vor der Zeit der Grafen Khuen Belasi. Sie wurde 1698 umgebaut. Seit dieser Zeit bereichert die Kuppel der Schlosskapelle die Ansicht des Schlossareals.
Im Inneren befindet sich ein reich geschnitzter Altar mit einem Mariahilfbild. Die Schnitzarbeiten erschuf Jakob Poder aus Kaltern. Der reich geschnitzte Aufbau des Altars, welcher von der Messerschmidt-Stiftung aufwendig restauriert wurde, wurde im Jahr 1998 gestohlen. Das Schmuckstück der Kapelle ist die Humpel-Orgel, die bei Orgelwanderungen und bei feierlichen Anlässen gespielt wird.
 
 
 

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