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Aus dem Wasserhahn

Reines, hochwertiges, mineralhaltiges Trinkwasser, jederzeit verfügbar. Von der Versorgung mit dem unterschätzten Lebenselixier. Und Kurioses zum Bozner Wasser.
 
Eine Badewanne voll Wasser verbrauchen die Bozner*innen täglich im Schnitt. Zuständig für die Versorgung mit diesem kostbaren „Bürgermeister-Wasser“ ist die SEAB AG. Das Unternehmen versorgt die Stadt nicht nur mit einem der besten Trinkwasser Italiens, sondern ist auch für die Gas- und Abwassernetze, die Abfallbewirtschaftung und das gepflegte Stadtbild zuständig. Eindeutig der größte Teil aller Investitionen fließt aber seit Jahren in das städtische Trinkwassernetz mit seinen 14 Tiefbrunnen und zehn Reservespeichern.
 
 
 
Woher kommt das Bozner Trinkwasser?
Beim Bozner Wasser handelt es sich um Grundwasser, gespeist aus den Flüssen Eisack und Talfer. Es wird aus einer Tiefe von 30-80 Meter an die Erdoberfläche gepumpt und in das fast 200 km lange Leitungsnetz gespeist. Überschüssiges Wasser kommt in die Speicherbecken. Diese riesigen Becken sorgen für den Wasserbedarf zu Spitzenzeiten - morgens, abends und im trockenen Sommer. Elf Techniker sind für die Wartung des ausgeklügelten Systems zuständig, kontrollieren wöchentlich alle strategischen Infrastrukturen, warten und reinigen, suchen Lecks, regulieren den Wasserdruck, lesen Wasserzähler ab und führen jährlich 150 Trinkwasseranalysen durch (Ergebnisse unter www.seab.bz.it).

Was macht das Bozner Wasser so gut?
Es kommt ohne chemische Aufbereitung aus. Über dem Grundwasser von Bozen liegt nämlich eine Kies- und Sandschicht, die Verunreinigungen zurückhält und Mineralstoffe liefert. So wurde die besondere Trinkwasserqualität auch gesetzlich geschützt, indem man den gesamten Talkessel als „Wasserschutzgebiet III“ ausgewiesen hat. Wer also Bozner Leitungswasser trinkt, schont nicht nur die Umwelt und seine eigene Brieftasche, sondern trinkt gesund.

 
 
Unsere Wasserkultur
Die Geschichte der Flüsse Bozens wird zur Geschichte der Stadt selbst. Die Flüsse Eisack, Talfer und Etsch haben nicht nur Bozens Erscheinungsbild abgesteckt, sie spielten eine grundlegende Rolle für den Warentransport und waren ab der Römerzeit städtebaulich entscheidend. Das Verhältnis Bozens zum Wasser ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis der Stadt. Und so bieten zwei mehrstündige „Wasserrouten“, eine zu Fuß und eine mit dem Fahrrad,
die Möglichkeit, diese kulturgeschichtliche Dimension selbstständig zu erkunden. Ein eigenes Faltblatt des Stadtarchivs „Historische Stätten und Objekte: Wasser-Routen“ bietet die nötigen Detailinfos samt Streckenverlauf. Fragen Sie im Tourismusbüro in der Südtirolerstraße nach.

​Text von Anita Rossi | Bildrechte Manuela Tessaro

Ein Artikel aus dem Bozen Magazine | Frühlingsedition 2020, in dem auch Eppan vertreten ist.
Wollen Sie mehr über Eppans Nachbarsgemeinde und Südtiroler Landeshauptstadt lesen? Dann schauen Sie hier vorbei >>> Bolzano Bozen
 
 
Veröffentlicht am 16.06.2020
 
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