Auszeichnungen für Eppaner Blauburgunder

Am Freitag fiel der Startschuss für die 18. Blauburgundertage in Neumarkt und Montan | Südtirol. Im Rahmen der Eröffnungsfeier auf Schloss Enn wurden die Sieger des 15. Nationalen Blauburgunderwettbewerbs gekürt. Dabei schnitten die heimischen Produzenten hervorragend ab: die ersten drei Plätze wurden von Weinen aus Südtirol belegt. An der Spitze mit dabei die Eppaner Weinproduzenten: Kellerei St. Pauls, Kellerei Girlan und Kellerei St. Michael-Eppan.
 
Die Blauburgundertage in Neumarkt und Montan haben sich zu einem Fixtermin in der Südtiroler Weinwelt entwickelt. Vom 30. April bis 02. Mai 2016 haben Weinliebhaber die Möglichkeit, in den beiden Unterlandler Gemeinden Neumarkt und Montan diesen großartigen Rotwein zu verkosten und näher kennenzulernen. Anlässlich der Eröffnungsfeier im Hof von Schloss Enn in Montan wurden die Sieger des 15. Nationalen Blauburgunderwettbewerbs, der bereits Anfang April stattgefunden hat, gekürt.

72 Weinproduzenten aus ganz Italien stellten ihren Pinot nero einer fachkundigen Jury, bestehend aus Sommeliers, Önologen, Weinexperten und Journalisten.Für die Auswertung der Ergebnisse ist Ulrich Pedri, Önologe und Leiter der Sektion Kellerwirtschaft im Land- und Forstwirtschaftlichen Versuchszentrum Laimburg, welcher die Verkostung schon seit Jahren betreut, verantwortlich.

Mit je 89,0 punktegleich prämiert wurden die Kellerei St. Pauls mit dem Pinot Nero Riserva „Passion“ und die Kellerei Girlan mit dem Pinot Nero Riserva „Trattmann“, der dadurch bei der im Programm der Blauburgundertage angekündigten Vertikalverkostung (BEST OF TRATTMANN, Samstag, 30.04.16, 16:00 Uhr) für noch mehr Neugierde und Spannung sorgt.Die Kellerei Andrian mit dem Pinot Nero „Anrar“ erreichte mit 87,0 Punkten Rang 2 und der Pinot Nero „Sanct Valentin“ der Kellerei St. Michael Eppan wurde mit 86,5 Punkten Drittplatzierter.

Außer den beiden Blauburgundern aus dem Trentino scheinen in der Rangliste der ersten Neunplatzierten, die aus dem Nationalen Blauburgunderwettbewerb hervorgingen, ausschließlich Südtiroler Blauburgunder auf. "Die Ergebnisse der Vorjahre wurden hiermit wiederum bestätigt und Südtirol bleibt mit seinem Blauburgunder im nationalen Vergleich konkurrenzlos.", freut sich Vizepräsident Peter Dipoli.

Grußworte an das zahlreiche und fachkundige Publikum richteten Günther Haas und Peter Dipoli, (Präsident und Vizepräsident des Organisationskomitees) sowie Manfred Vescoli (Präsident des Vereines Südtiroler Weinstraße). Die Siegerurkunden wurden von den beiden Bürgermeistern der gastgebenden Gemeinden, Monika Delvai Hilber (Montan) und Horst Pichler (Neumarkt) überreicht. Moderiert hat Norbert Dibiasi.

Text: Beatrix Unterhofer
 
 
 
 
 
Veröffentlicht am 26.04.2016
 
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