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Dem Imker über die Schulter schauen

Jeder kennt sie, die Biene. Auf einer Wanderung, die wöchentlich stattfindet, erfahren Groß und Klein mehr über das Leben der fleißigen Tierchen.
 
 
 
 
Es ist ein warmer Freitagmorgen. Im Zentrum von St. Michael | Eppan warten schon alle gespannt auf dem Imker Helmuth, damit die Exkursion beginnen kann. Alle sind interresiert, ob jung oder alt. Jeder will mehr über die Bienen und über die Arbeit eines Imkers erfahren.
Nach einem 15-minütigen Spaziergang durch das historische Dorfzentrum von St. Michael bleibt der Imker vor einem Brunnen stehen. In der Hand hält er eine farbenprächtige Blume. „Warum glaubt ihr, dass Bienen eigentlich für uns Menschen so wichtig sind?“, fragt er die Teilnehmer.
 
 
 
 
 
 
Bienen erzeugen köstlichen Honig und sind nebenbei auch niedliche Tiere. Dabei wird aber oft ihre bedeutendste Aufgabe vergessen, nämlich das Bestäuben von verschiedensten Pflanzen. Mit den bunten, leuchtenden Farben, ziehen Blütenpflanzen Insekten an. Imker Helmuth erklärt uns wie wichtig die kleinen Bienen, aber auch alle anderen Insekten, eigentlich für uns Menschen sind. Nicht ohne Grund heißt es: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Auf dem Weg dorthin legen wir einen Zwischenstopp neben einem Bienenstock ein. Plötzlich fällt den jungen Teilnehmern etwas auf. Außerhalb des Bienenstocks ist es ganz ruhig. Kein summen, nur wenige Bienen die den Bienenstock verlassen. Es scheint, als würde alles still stehen. Imker Helmuth erklärt dieses außergewöhnliche Verhalten der Bienen. Normalerweise herrscht immer ein reges Treiben. Bienen die ein und ausfliegen. Heute ist es aber anders.
Der Imker erklärt, dass die Hauptsaison der Bienen schon vorbei ist. Zu dieser Zeit gibt es fast keinen Pollen mehr für die Bienen und sie fliegen deshalb nicht mehr aus. Der Honig ist auch schon geerntet.
 
 
 
 
 
 
Der Ausflug führt weiter Richtung Schloss Englar. Die Sonne strahlt vom Himmel. Auf einem Hügel, erkennt man neben dem Schloss Englar die spätgotische Kapelle zum Hl. Sebastian. Ein einfacher Turm mit Satteldach, polygonem Chor, Langhaus mit Netzrippengewölbe und Barockaltäre.
 
 
 
 
 
 
Auf der rechten Seite des Wanderweges liegt ein alter hohler Baumstamm. Darin befindet sich ein seltenes Naturschauspiel, ein Naturwabenbau, welches ein wildes Bienenvolk vor langer Zeit erbaut hatte.
 
 
 
 
 
 
Das Ziel der Wanderung ist Schloss Englar. Dort angekommen erklärt uns der Imker im Schlosshof die verschiedensten Arbeiten und Werkzeuge, welche ein Imker im Laufe eines Jahres benötigt.
 
 
 
 
 
 
Zum krönenden Abschluss gibt es noch eine kleine Honigverkostung. Zu verkosten gibt es einen Löwenzahnhonig, einen Waldhonig, einen Kastanienhonig und einen gemischten Wald – Kastanienhonig. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.
So geht ein spannender und lehrreicher Vormittag zu Ende.
 
 
 
 
Veröffentlicht am 29.07.2019
 
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