Die Archäologie des Überetsch - Buchvorstellung

„Archäologie des Überetsch“, der 5. Forschungsband des Südtiroler Archäologiemuseums, behandelt die Geschichte des Überetscher Raumes aus dem Blickwinkel der Archäologie. Die Anfänge der Besiedlung in den heutigen Gemeinden Eppan und Kaltern reichen bis in die Mittelsteinzeit zurück.
 

„Archäologie des Überetsch“ ist nach „Der Heilige Winkel“ der zweite Band in der Schriftenreihe des Südtiroler Archäologiemuseums, der sich mit der Vor- bis Frühgeschichte eines Gebietes in Südtirol beschäftigt und der nach der Veröffentlichung einzelner Fundstellen eine Zusammenschau bietet. Im Fall des Bandes über das Überetsch ist exemplarisch ein überschaubares Gebiet ausgewählt worden, welches heute noch zu den schönsten des Landes gehört und die besten klimatischen und landwirtschaftlichen Voraussetzungen für eine lang andauernde Besiedlung mitbringt. Diese Voraussetzungen waren in der Urgeschichte umso wichtiger. Nicht umsonst zählt das Überetsch zu den archäologisch quellenreichsten Gebieten in Südtirol. Es war deshalb ein lange bestehendes Desiderat, diese archäologischen Quellen systematisch zu untersuchen und vorzulegen. Das Ergebnis ist eine - für Südtirol erstmalige - exakte Dokumentation der jahrtausendealten Siedlungskontinuität und gleichzeitige Siedlungsdichte in einer Siedlungskammer wie es das Gebiet der Moränenterrassen im Überetsch darstellt.

 

Eppan bietet unzählige Grabungsstätten und Fundstellen. Das macht die Gemeinde an der Südtiroler Weinstraße zu einer Art großem Freilichtmuseum. Interessierte können auf Wanderungen und Radtouren die archäologischen Funde entdecken und in die Geschichte Eppans eintauchen.

 
 
Veröffentlicht am 23.02.2016
 
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