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Genusstour auf zwei Rädern

Mit dem Rad Natur und Kulinarik rund um Eppan genießen: Unsere Autorin hat sich auf ihre Lieblingstour gemacht.
 
Nach einem nächtlichen Sommerregen riecht die Luft in Eppan am Morgen wie eine frisch gemähte Bergwiese. Bei Sonnenschein ist der Himmel dann so blau, dass er sich fast schon mit dem Grün der Natur beißt. Ein solcher Tag ist perfekt, um sich in der Früh beim Rad-Fachgeschäft Sanvit in St. Michael | Eppan ein Rad zu leihen und den braunen Hinweisschildern zu den Montiggler Seen zu folgen.

Vorbei an Weinreben, deren Laub nach dem Regen in der Sonne hell glitzert, lasse ich St. Michael | Eppan hinter mir und radle über die steilen Hügel der Hauptstraße direkt in den Montiggler Wald. Nach der letzten Anstrengung lasse ich dort mein Fahrrad ganz mühelos zum ersten Ziel des Tages rollen, dem Großen Montiggler See. Mit Blick auf den See, in dem sich an diesem Tag der Wald wie ein Gemälde spiegelt, beginne ich den Tag in einem Café typisch italienisch mit Cappuccino, Croissant und frischgepresstem Orangensaft. Noch ist die Temperatur barmherzig, und so steige ich wieder auf mein Rad, umrunde auf dem weichen Waldboden zuerst den Großen Montiggler See und steuere dann entschlossen auf mein nächstes Ziel zu: den Kleinen Montiggler See. Meine Wadenmuskeln können jetzt gut Erfrischung und Entspannung gebrauchen, deshalb gönne ich meinem Drahtesel eine Pause und mir ein ausgedehntes Bad im kühlen Nass. Am Ufer verbringe ich, den Charme der See- und Naturlandschaft genießend, den Rest des Vormittags. Beim köstlichen Duft, den die Brise von der gegenüberliegenden Seeseite herüberweht, meldet sich mein Hunger zu Wort. Also radle ich am Ufer entlang meinem Mittagessen entgegen. Unter Baumriesen lasse ich mir an einem Tisch der Jausenstation ein typisches Südtiroler Gericht schmecken.
 
 
 
VOM IDYLLISCHEN KIRCHLEIN INS ZENTRUM

Nach dieser genussvollen Stärkung geht es nun weiter, und zwar direkt gegenüber der Jausenstation. Der Hang hinter der Schranke fordert mir kurz etwas mehr Einsatz ab, aber ich werde dafür mit einer Abfahrt belohnt, die mich geradewegs zu einer Sitzbank mit Wegkreuz führt. Hier biege ich in den schmalen Waldweg Nr. 1 ein und folge ihm bis zum Waldrand. Das grüne Nadelkleid der Föhren würzt die Sommerluft und spendet angenehmen Schatten, und so radelt es sich trotz der hochsommerlichen Temperaturen leicht bis zum asphaltierten Schreckbichl-Weg. Nach einem leichten Anstieg erreiche ich ein idyllisches Kirchlein, das von den weißen Bergspitzen der weit dahinter liegenden Texelgruppe umrahmt wird – der ideale Ort für eine kurze Rast und einige nette Schnappschüsse. Am Steinbrunnen vor der Kirche befülle ich meine Wasserflasche, bevor es links an der Kirche vorbei bis ans Ende der Straße und dann links weiter ins Weindorf Girlan | Eppan geht.

Durch die malerischen Weinberge gelange ich ins Zentrum mit seinen engen Gassen und dann wieder auf die Hauptstraße, die mich leicht bergab zurück zu meinem Startpunkt bringt. Weil man sich gegen Abend in St. Michael | Eppan gerne von der Tradition des italienischen Aperitivo anstecken lässt, trete ich noch einmal kräftig in die Pedale bis hinauf zum Rathausplatz. Dort stelle ich mein Fahrrad ab und belohne mich im alpin-mediterranen Flair des Ortes mit einem Glas Eppaner Weißburgunder und köstlichen Häppchen. Während die langsam sinkende Sonne die Fassaden der urigen Gebäude in ein warmes Licht taucht, flaniere ich noch gemütlich durch die Gassen von St. Michael | Eppan.
 
 
Veröffentlicht am 12.05.2018
 
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