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Golden raschelt der Herbst

Zu ernten, was man gesät hat, ist Lohn für erbrachte Mühen. Der Herbst ist eine wundervolle Zeit. Und während der Landwirt die Ernte einfährt, belohnt sich der Gast in Eppan mit einer genüsslichen Auszeit inmitten einer goldgefärbten Landschaft.
 
Angenehme Temperaturen, aber keine Sommerhitze mehr. Prall gefüllte Obstkörbe und Kisten. Weinpressen im Dauereinsatz und frisch gekelterter Wein. So schön ist der Herbst in Eppan. Obgleich man sagen muss, die Erntezeit ist eine überaus arbeitsintensive Zeit für die Landwirte. Doch nach dem monatelangen Einsatz in Weinberg und Obstgarten ist das Einbringen des einst Ausgebrachten die Belohnung für alle Mühen. Und warum ernten nicht auch wir, die wir tagaus-tagein schaffen, eine wohlverdiente Auszeit?
Der Herbst ist eine Zeit des Hochgefühls. Die Natur treibt es bunt und im Überschwang – und macht es uns leicht, ihren Reizen zu folgen. Nach dem Grün des Sommers halten Gelb- und Rottöne Einzug. Sie tauchen Weinreben und Wälder in ein schillerndes Antlitz, nicht umsonst spricht man vom goldenen Herbst.
 
 
 
Auf den Spuren des Weines wandeln
Diesem Reiz folgen dann vor allem Naturfreunde, durch Weinberge und Haine, über Steige und Radwege: Bewegung durch eine farbenfrohe Landschaft bei angenehmen Temperaturen bis in den November hinein.
Beliebt sind Weinbergwanderungen und Weinverkostungen, bei denen der Gast seine Nase nicht nur tief ins Glas, sondern vor allem auch in die Vorgänge bei der Weinlese und in die „heiligen“ Machenschaften im Weinkeller stecken kann. Helmuth und Willi, ihres Zeichens die hiesigen Experten für Landschaft und Landwirtschaft, führen den Gast auch in die Sitten und Gebräuche von früher wie heute ein. Das Glas edlen Weins mundet dann zu bäuerlichen Gerichten und gebratenen Kastanien ganz besonders.

Den Kastanien in die Backstube folgen
Die Kastanie ist nicht nur gebraten äußerst schmackhaft. Die Herbstfrucht findet sich in allerlei Variationen wieder und mundet vor allem in Kombination mit Süßem, etwa als Kastanienherz oder Krapfen mit schmackhaft-herbstlicher Füllung. Ein Meister seines Faches gewährt Schleckermäulern Einblicke in die Backstube mit anschließender Verkostung.

 
 
Zünftig Zulangen beim Törggelen
Ums Verkosten, vor allem aber ums gesellige Zusammensein geht es beim allseits beliebten Törggelen; eine Tradition, die vom Eisacktal ausgehend überall dort Fuß gefasst hat, wo es Kastanienhaine gibt. Abgeleitet von der Weinpresse „Torggl“ wurde dabei von alters her mit dem neuen Weinspruch „Nuier“ – auf die getane Arbeit angestoßen und der Ernteerfolg gefeiert.Keller und Stuben öffnen ihre Tore und laden zum Anstoßen und zünftig Zulangen ein – bei allerhand bäuerlichen Spezialitäten, die es in dieser Fülle und Art nur zur Törggelezeit gibt. Da werden etwa Gerstsuppe und Aufschnitt gereicht, Schlutzkrapfen und Knödel handgefertigt, eine Schlachtplatte mit Surfleisch, Würsten und Sauerkraut aufgetischt, Rippelen und Röstkartoffeln gebrutzelt und allesamt mit gebratenen Kastanien und gebackenen Krapfen abgerundet.
Der Absacker für den Nachhauseweg bekommt der guten Laune und der Verdauung.

Wandern im Fackelschein
Für Freunde der Nacht bzw. Abenddämmerung gibt es zudem ein besonderes Erlebnis. Judith ist Eppans Fachfrau, wenn es um Sagen und Legenden geht. All jene Geschichten, die sich um die Burgen Hocheppan und Boymont ranken, lassen sich am besten zur späteren Stunde bei einem Marsch eben zu jenen historischen Zielen erzählen. Dort angekommen vertreibt ein Törggeleschmaus auch das letzte flaue Gefühl im Magen. Der Verdauungsspaziergang zurück führt durch die „dunkle Seite“ Eppans, die von Fackeln erhellt eine besondere Atmosphäre ausstrahlt.

Hier findet ihr das neue Eppan Magazin zum Download.
Ab Seite 64 geht es "aktiv in den Herbst"!
 
 
Veröffentlicht am 07.05.2020
 
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