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Herbstzeit ist Erntezeit

Mit dem August beginnt für die Eppaner Bauern die hektischste aber auch spannendstes Zeit des Jahres. Die Äpfel werden geerntet und letzte Vorbereitungen für die Traubenernte getroffen.
 
 
 
 

Den Anfang der Erntezeit macht die Apfelsorte "Gala". Sie profitiert von den idealen Anbaubedingungen in der Talsohle und kann daher so früh geerntet werden. Zwölf der Südtiroler Apfelsorten finden sich in den Obsthainen des Überetsch, wovon die beiden Sorten "Gala" und "Golden Delicious" fast 45% der Gesamternte ausmachen. Die Plantagen der rund 700 Mitglieder des Fruchthofes Überetsch ziehen an den sanften Hängen empor. Die Genossenschaft Fruchthof J. Kössler wurde 1975 gegründet. Neun Jahre später folgte die Umbenennung der Genossenschaft in Fruchthof Überetsch.

 
 
 
 
 
 
Im September und Oktober steht das „Wimmen“, wie die Ernte der Trauben umgangssprachlich in Südtirol genannt wird, auf dem Programm. Die Bauern stehen unter Strom, zu viel Regen könnte den Zuckergehalt senken und die ganzjährige sorgfältige Pflege zunichte machen, deshalb muss die Ernte schnellstmöglich erledigt werden. In Südtirol werden die Weintrauben noch traditionell von Hand geerntet. Die Winzer schwören auf die Handlese, da dabei die Trauben bereits vorselektiert und verdorbene sowie unreife Beeren entfernt werden können.
 
 
 
 
 
 

In den Weingärten rund um Eppan, Südtirols größter Weinbaugemeinde mit ihrer 2000 Jahre alten Weinbautradition, wachsen rund 15 verschiedene Traubenarten wie zum Beispiel Weißburgunder, Sauvignon, Blauburgunder und Vernatsch. Das mediterrane Klima und die spezielle Bodenbeschaffenheit bescheren dem hügeligen Gelände zwischen den Montiggler Seen, dem Mendelkamm und den zahlreichen Burgen ideale Voraussetzungen für den Weinanbau.

 
 
 
 
 
 
Die meisten Eppaner Bauern bringen ihre Ernte zu einer der vielen Kellereien in Eppan. Über 20 verschiedene Kellereien und Brennereien gibt es in Eppan, wobei die größten davon die Kellerei St. Michael-Eppan, die Kellerei Girlan, die Kellerei Schreckbichl und die Kellerei St. Pauls sind. Jeder einzelne Bauer und Lieferant trägt mit seinem Wissen und seiner Leidenschaft dazu bei, dass die Kellereien über ein exzellentes Traubenmaterial verfügen. Nach der Selektion werden die Weintrauben gepresst und anschließend in Gärfässer gepumpt. Dort wird der Traubenzucker in Alkohol umgewandelt und aus dem Saft entsteht der Wein.
 
 
 
 
 
 
Von Oktober bis Mitte November wird der „Sußer“, wie der neue Wein umgangssprachlich genannt wird, verkostet. Dazu gibt es regionale Köstlichkeiten wie Kastanien und Krapfen. Das so genannte Törggelen hat seinen Ursprung wahrscheinlich im Eisacktal, aber auch in den restlichen Teilen des Landes darf dieser schmackhafte und gesellige Brauch nicht fehlen. Alljährlich freuen sich Einheimische und Gäste auf die gemütlichen Herbstabende in einem Weinkeller oder in einer gemütlichen Stube im Buschenschank.
Hier der Törggele Folder zum Download.
 
 
 
 
Veröffentlicht am 17.09.2018
 
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