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Sanctissimus 2016

Kellerei St. Pauls präsentiert neuen Jahrgang des Sanctissimus in beeindruckender Kulisse
 
Mitten in der extremen Steillage des Weinbergs Missianer Leiten stellte die Kellerei St. Pauls gestern den Jahrgang 2016 des SANCTISSIMUS vor.

Die Weissburgunder-Reben des Missianer Leiten wurden um das Jahr 1899 gepflanzt und gehören somit zu den ältesten noch in Produktion stehenden Weinstöcken in Südtirol. Gleichzeitig ist diese Steillage in Südausrichtung mit einem wunderschönen Blick auf St. Pauls in der Gemeinde Eppan und die Hügel des Überetsch gesegnet.

Diese beeindruckende Kulisse diente als Bühne für die Präsentation des neuen Jahrgangs des SANCTISSIMUS der Kellerei St. Pauls, eines Spitzen-Weissburgunders, der aus den Trauben des Missianer Leiten stammt. Das hohe Alter der Rebstöcke führt zu einem sehr niedrigen Ertrag und damit zu einer hohen Konzentration der Inhaltsstoffe. Daraus wird dieser besondere Wein gekeltert.

In seiner kurzen Begrüßung unterstrich Leopold Kager, Obmann der Kellerei St. Pauls, dass es „sehr wichtig ist, solche einzigartigen Weinberge wie jenen des Missianer Leiten zu erhalten, auch wenn der Arbeitsaufwand sehr hoch ist“.

Kellermeister Wolfgang Tratter ging in seiner Beschreibung des SANCTISSIMUS 2016 auf die sensorischen Eigenschaften und den besonderen Herstellungsprozess ein. Die Vergärung über mehrere Monate erfolgt in Tonamphoren, wobei der Saft gemeinsam mit den Schalen arbeitet. Der Wein reift anschließend in großen Holzfässern aus Eppaner Eiche und später in der Flasche. Das alles verleiht dem SANCTISSIMUS eine besondere Eleganz mit einem langanhaltenden Schmelz, einer saftigen Struktur und einer feinbalancierten Säure.

Zu Wort kam auch Rudolf Endrizzi, Mit-Eigentümer des „Missaner Leiten“ und Mitglied der Kellerei St. Pauls, der anschaulich von der mühsamen und aufwendigen Handarbeit in dieser extremen Steillage berichtete. Alles muss in diesem Weinberg mit 33% Neigung per Hand erledigt werden. Vor allem die Ernte sei besonders anstrengend, da die Trauben in kleinen Chargen den Hang hochgetragen würden, meinte Endrizzi.

Christine Mayr, Präsidentin der Südtiroler Sommelier Vereinigung, widmete ihre Ansprache der Bedeutung von Spitzenweinen wie dem SANCTISSIMUS für Südtirol. „Es ist sehr wichtig für Südtirol, dass es solche Weine gibt“, betonte Mayr, „denn wir sind ein sehr kleines Land in der internationalen Weinwelt und brauchen daher unbedingt solch leuchtende Sterne und Zugpferde“.

Kulinarisch unterstützt wurde die Veranstaltung unter freiem Himmel von Sternekoch Herbert Hintner, der in einer improvisierten Feldküche im Steilhang ein kleines Sommermenü zauberte.

Die Kellerei St. Pauls freut sich auch schon über die ersten Auszeichnungen des SANCTISSIMUS 2016. Robert Parker bewertete ihn mit 95+ Punkte, das britische Weinmagazin „Decanter“ mit 96 Punkten und Falstaff mit 93 Punkten.
 
 
 
 
 
Veröffentlicht am 18.07.2019
 
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