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15.06.2018 - 30.06.2021

GEBORGENE SCHÄTZE – Ein archäologischer Streifzug durch Eppan

Die vom Archäologen Dr. Hanns Oberrauch kuratierte Ausstellung im Gewölbesaal des historischen Lanserhauses in St. Michael | Eppan bietet einen Überblick über die Eppaner Siedlungsgeschichte von der Steinzeit bis zum Mittelalter. Gezeigt werden Originalfunde, von neolithischen Pfeilspitzen bis zum Armbrustbolzen aus der Ritterzeit. Die Exponate sind Leihgaben des Bozner Stadtmuseums, des Museumsvereins Bozen sowie des Landesamtes für Bodendenkmäler, das interessante Objekte aus der Sammlung der Brüder Max und Walther von Mörl zur Verfügung stellt. Die vom Archäologen Die Ausstellung begleitet die Besucherinnen und Besucher auf einer spannenden Zeitreise durch 10.000 Jahre Eppaner Geschichte und verweist auf die zahlreichen archäologischen Fundstellen in der Umgebung.

Zur Ausstellung:
Für die Steinzeit (Mesolithikum) sind Silexgeräte von Jägern und Sammlern vertreten, die am Ufer der Montiggler Seen vor 10.000 Jahren ihre Zelte aufgeschlagen haben. Aus der Jungsteinzeit stammen die seltenen Beigaben aus den Steinkistengräbern von Eppan-Gand, darunter auch ein Bergkristall. In der Bronzezeit schlägt sich die Neugründung zahlreicher Siedlungen im gehäuften Vorkommen von Keramik nieder. Der Putzer Gschleier in St. Pauls erlebt dagegen erst in der Eisenzeit seine Blüte, aus dem neuen Metall Eisen wurden Arbeitsgeräte wie Sicheln und Beile hergestellt. Aus der Römerzeit stammen vor allem Grabfunde wie die Stele des Ossupie aus Maderneid oder die Glasschale aus Eppan-Berg, auf die römische Villa von St. Pauls, die für Besucher zugänglich gemacht werden soll, wird verwiesen. Im frühen Mittelalter gewinnen defensive Siedlungen auf Hügelkuppen wie die
Lamprecht oder der Vigiliusbühel in Perdonig an Bedeutung, aber auch in St. Michael (Rubenicum) zeugt der Fund einer Pferdchenfibel von einer frühen Besiedlung, die über die Jahrhunderte bis heute andauert.
Auf dem Grenzstein von Lavason ist eine jüngere und eine ältere, noch nicht entzifferte Inschrift angebracht. In einer eigenen Vitrine wird der im Jahre 1971 von Sporttauchern im Montiggler See geborgene Einbaum aus Eiche ausgestellt, der in das Mittelalter (13. Jh.) datiert wurde.
 
Wissenswertes & Lage
Termin:
Dauerausstellung

Sondereröffnung der archäologischen Daueraustellung mit Kuratorenführung
Samstag, 17.11.2018, 15- 18 Uhr
Finden Sie sich einfach in der Ausstellung ein, die Rundgänge finden durchgehend statt. Je nach Publikum, ob Kinder oder Erwachsene, werden die Führungen inhaltlich angepasst. Der Kurator Hanns Oberrauch seht Ihnen für Fragen zur Verfügung.

Öffnungszeiten:
Dienstag von 10-12 Uhr und 15-17 Uhr
Mittwoch - Donnerstag von 10-12 Uhr

Gruppenanfragen nach Voranmeldung möglich

Freier Eintritt

Veranstaltungsort:
Lanserhaus
J.-G.-Plazer-Straße 22-24
39057 St. Michael | Eppan

Kontakt & Informationen:
Lanserhaus
J.-G.-Plazer-Straße 22-24
39057 St. Michael | Eppan
Tel.: +39 0471 667566
kultur@eppan.eu
www.lanserhaus.eu
 
 
 

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