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MENSCHEN

Das Golf-Juwel

Mit dem „The Blue Monster“ besitzt Eppan eine Golfanlage der Extraklasse.
Viel Wasser, noch mehr Grün und ein atemberaubender Ausblick ermöglichen eine unvergessliche Golfpartie.

„Oh wow, look at this, Lisa. It’s better than my HD television!“, begeistert sich Malcolm J Harrison in schönstem Oxford English. Harrison ist der Head-Professional des Trainingscenters des Golfclubs Schloss Freudenstein | Eppan und auch des Golfplatzes „The Blue Monster“. In perfektem Golf-Dress gekleidet, steht der Golflehrer da und hält sich zum Schutz vor der Sonne die Hand knapp über seine hellblonden Augenbrauen. Konzentriert schaut Harrison dem Golfball nach, den er soeben mit einem kräftigen Schlag vom Ende des Platzes in Richtung Berge verabschiedet hat. Einen solchen Backdrop habe er im Laufe seiner Karriere selten gesehen. Nur mit Mühe kann man den weißen Ball verfolgen, wenn er direkt auf den rostroten Porphyr und die tiefgrünen Bäume zufliegt. Den „hongetn Stoan“ nennen die Einheimischen diese steile Felswand. Doch dieser Ausblick ist längst nicht das Einzige, was der Golfer hier im Eppaner Flachland genießen darf. „I love this setting“, sagt Harrison mit einem breiten Grinsen. Dreht er sich einmal im Kreis, schweift sein Blick nämlich von der Meraner Texelgruppe über die verschiedenen Burgen und Schlösser der Umgebung bis hin zu dem Bozner Talkessel, dem Schlerngebiet und dem Rosengarten und schließlich weiter über Schwarz- und Weißhorn bis zum Gantkofel, dem Hausberg der Eppaner.

Der Engländer golft, seit er 10 Jahre alt ist, er ist Mitglied der PGA (Professional Golfer’s Association) und seine Bälle erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 180 km/h. Er ist Profi durch und durch, ich bin blutige Laiin, aber das hindert uns nicht, gemeinsam ein paar Bälle zu schlagen. So lassen wir uns vom Clubhaus aus in einem Golfcart über die Straße und direkt auf die Anlage kutschieren und legen los. Schlag um Schlag entfernen wir uns vom Abschlagplatz und nähern uns dem weißen Fähnchen, das uns den Standort des Loches zeigt. Auch wenn gerade viele andere Golfer auf dem Platz unterwegs sind, spürt man im „Blue Monster“ nichts von dem Trubel. Wir ziehen unsere Golftaschen über kleine Holzbrücken, an einigen der acht Seen vorbei und immer wieder über die grünen Hügel, die mich an Wellen und Harrison an Sanddünen erinnern.
Knie leicht gebeugt, Arme ausgestreckt, Hintern leicht nach außen und ein gerader Oberkörper: „Der Schwung passiert nur in den Schultern, die Kraft kommt aus der Hüfte“, weiß der Profi und schickt den Ball mit einem eleganten Schlag in die Weiten der 10.000 Quadratmeter Greens. Meine ersten Versuche sehen bestimmt unbeholfen aus, doch das scheint Harrison nicht zu stören. Er scherzt und erzählt mir von seiner Heimat Rugby in England, wo das Golfen ungefähr so populär ist wie bei uns das Skifahren. Breite Wege, keine Bäume und viel Grün, das sei der traditionelle Stil, der in Harrisons Heimat das Bild der Golfplätze bestimmt. Ein sogenannter Links-Platz – so einer ist auch der „The Blue Monster“ – ist immer den Golfplätzen in Großbritannien nachempfunden.

In Berge eingebettet, von Obstwiesen umgeben

Der Präsident des Golf & Country Clubs in Eppan, Alexander Gostner, wollte zusammen mit Stararchitekt Thomas C. Himmel aber nicht einen traditionellen Golfplatz nach Eppan verpflanzen, sondern auch das ursprüngliche Gelände mitreden lassen. Wo heute die Hügel des Golfplatzes stehen, lagen früher nämlich die Eppaner Auen. Das Wasser dieser Uferlandschaften spiegelt sich nun in einer Vielzahl von Wasserhindernissen, kleinen Seen und Flüssen wider, die als kleine Biotope sogar seltenen Vogelarten wieder eine Heimat bieten. Der Hinweis auf das Wasser steht auch für den Namen der Golfanlage Pate: „Blue Monster“ nennt sich allerdings nicht nur die Neun-Loch-Anlage in Eppan, sondern auch ein weltberühmter Golfplatz in Miami.

Harrisons nächster Abschlagplatz gleicht einer kleinen Tribüne. Auf dieser Höhe stünde man gerade richtig, um ein paar Äpfel vom Baum zu pflücken. Der Golfplatz ist nämlich nicht nur in die Berge eingebettet, sondern auch von Obstwiesen umgeben. Wer sich beim Golfen die Zeit nimmt, kann hier vom Frühjahr bis zum Herbst beobachten, wie aus den Blüten Früchte entstehen und sich dann langsam färben. Die Saison von März bis November bietet genügend Zeit, sich beim Spielen gewaltig zu verbessern. Das gilt besonders für eine Anfängerin wie mich. Zum Abschluss belohnen wir uns dann noch mit einer Erfrischung im gegenüberliegenden Clubhaus, das mit zusätzlichen Angeboten wie einem eigenen Fitnessstudio, einigen Zimmern und einem Restaurant zum Ausspannen einladen wird.

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