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Die Traubenpatrouille
Heute vorrangig Fotomotiv war der Saltner, einst eine wichtige Amtsperson. Er war dafür zuständig die wertvollen Weintrauben vor menschlichen und tierischen Dieben zu schützen – tags und nachts.
„Es waren junge, unverheiratete und unbescholtene Männer gefragt, die immer Ende Juli vereidigt und eingesetzt wurden, um einen Riegel (=Weinlage) zu beschützen“, weiß Werner Spitaler. Für Feste und Veranstaltungen rund um den Wein schlüpft der Girlaner heute noch in die Rolle des Saltners. Sein Großvater Alois war Ende der 1950-er Jahre einer der letzten Saltner.
Viel Arbeit – guter Sold
„Es war eine ehrenvolle, aber anstrengende Arbeit rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, gut drei Monate lang“, weiß Spitaler. Der Saltner war eine Amtsperson, hauste für die Dauer seiner Patrouillen -Tätigkeit mitten im Weinberg in Hütten und Verschlägen. Dafür wurde er mit dem Jahressold eines Großknechts entschädigt. Bei der Arbeit mit Leinenhemd, Arbeitshose, Hut und Stock bekleidet, präsentiert sich Spitaler heutzutage im Festtagsgewand. Mit den Pfauenfedern am Hut, die das allsehende Auge repräsentieren, gibt er ein eindrückliches Bild ab. Um den Hals trägt er die Saltnerkette, Gehänge aus geweihten Münzen, Kreuzen, Fuchsschwänzen oder Tierzähnen. „Bei jedem Schritt klimpert es ähnlich den Kirchenglocken. Das sollte die bösen Geister und Taugenichtse abhalten“, erklärt Spitaler.